Konzertlesung zum Semesterauftakt und im Rahmen der Interkulturellen Woche – Stimmen aus dem Iran

Seit Ende Dezember 2025 gehen im Iran erneut zahlreiche Menschen auf die Straße. Was in Teheran als Protest gegen die wirtschaftliche Krise begann, hat sich schnell zu landesweiten Demonstrationen ausgeweitet. Es sind die größten Proteste seit der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ im Jahr 2022. Viele Menschen fordern ein Ende der Unterdrückung und grundlegende politische Veränderungen. Die iranischen Behörden reagieren darauf erneut mit brutaler Gewalt gegen Demonstrierende.

Die Konzertlesung greift diese aktuellen Entwicklungen auf und lässt Stimmen aus dem Iran hörbar werden – Stimmen von Mut, Hoffnung, Wut und dem Wunsch nach Freiheit. Texte aus Literatur, Berichten und Gedichten werden von Musik begleitet, die iranische und westliche Klänge miteinander verbindet und den Worten einen eindringlichen künstlerischen Rahmen gibt.
Auch die internationalen Spannungen und kriegerischen Entwicklungen rund um den Iran verschärfen derzeit die Situation zusätzlich. Die Lage verändert sich aktuell sehr schnell und bleibt schwer vorhersehbar – umso wichtiger ist es, die  Menschen im Iran nicht zu vergessen.

Mitwirkende: Ingeborg Heck-Böckler (Amnesty International), Martina Rester (Sprecherin), Fatemeh Adeli (Sängerin) und Sasan Azodi (Musiker)

Im Anschluss lädt ein kleiner Imbiss zum Austausch und Gespräch ein.

Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung eröffnet das neue Semester der vhs und ist eine Kooperation von Amnesty International Aachen, der Stadtbücherei und der vhs Stolberg, der Save-me-Kampagne und dem Katholikenrat der Region Aachen.

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